Ein Spiel, das für die Zukunft richtungsweisend sein kann

Der TV Hardheim, der auf dem „ominösen“ fünften Tabellenplatz liegt, fährt zum Sechstplatzierten nach Viernheim.

Nach Viernheim führt die Reise für die Mannschaft des TV Hardheim am Samstag. Dort trägt der TSV Armicitia seine Handballspiele aus. Er steht derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz der Oberliga Baden-Württemberg. Damit ist noch nicht sicher, ob man auch in der nächsten Runde der Liga noch angehört, da nur die ersten fünf in der Tabelle ganz sicher in der Oberliga spielen werden.

Auf besagtem fünften Platz steht augenblicklich der TV Hardheim. Stand jetzt hätte er sich damit die Oerliga-Zugehörigkeit auch für das nächste Jahr gesichert. Allerdings sind es nur zwei Punkte die beide Teams voneinander trennen - und die können schnell verspielt oder, um es von der anderen Seite zu sehen, aufgeholt sein. Bei noch fünf ausstehenden Spielen werden noch zehn Punkte vergeben. Daran ist leicht zu erkennen, wie wichtig ein Sieg oder eine Niederlage für jede Mannschaft ist.

 

Hardheim ist mit einem guten Gefühl unterwegs

Rückblickend auf die Vorrundenbegegnung in Hardheim fährt man mit dem 29:22 im Rücken zuversichtlich nach Viernheim, auch wenn dieses Ergebnis der Vergangenheit angehört. Die Partien gegen Viernheim waren in letzter Zeit allerdings fast immer sehr als zufriedenstellend für den TVH - und dies soll am Samstag auch wieder der Fall sein. Sollte man die Partie ebenfalls gewinnen, würde sich der Abstand auf den sechsten Tabellenplatz bereits auf vier Punkte vergrößern. Das könnte dann schon fast die halbe Miete sein.

Erstmals standen Hardheims Trainer Lukas Dyszy diese Woche wieder alle Spieler im Training zu Verfügung, was die Vorbereitung auf diese wichtige Partie natürlich sehr erleichtert hat.

Da Viernheim selbstverständlich auch gerne in der Liga bleiben würde und deshalb den fünften Tabellenplatz anvisiert, wird es in der Halle vermutlich entsprechend voll sein und eine tolle Atmosphäre herrschen.

Anpfiff zu der Begegnung in Viernheim ist am Samstag um 19.30 Uhr.


© Fränkische Nachrichten, Freitag, 28.03.2025 k.n.

Bild Klaus Narloch