Nach Weschnitztal im hessischen Odenwald geht am Samstag, 15. März, die rund eineinhalbstündige Reise für den TVH. Von der landschaftlichen Idylle können die Aktiven allerhöchstens unterwegs etwas aufsaugen, während es nach dem Anpfiff um 19 Uhr kräfteringend um Punkte geht.
Die brauchen die Gastgeber ganz dringend, da sie als Vorletzter fast schon abgestiegen sind. Es bräuchte schon ein Handball-Wunder, um mit den bisherigen mageren elf Punkten noch glücklich aus der Situation herauszukommen. Da Wunder an der Bergstraße aber eher selten zu vermelden sind, muss man sich im Kreise der HSG fast schon mit dem Gang in die tiefere Spielklasse abfinden. Sportlich möchte man sich auch in den letzten Spielen noch geben, ehe die Tabelle am Ende der Saison eine klare Sprache sprechen wird.
TVH will Platz 5 unbedingt weiter festigen
Bei den Gästen aus Hardheim läuft es dagegen derzeit ganz gut. Mit dem Sieg am vergangenen Spieltag gegen Knittlingen wurde der fünfte Tabellenplatz gefestigt. Dieser Platz berechtigt zum Verbleib in der Liga. Dahinter liegen aber noch ein paar andere Mannschaften, die dieses Platzierung als Ziel anpeilen. Die Spieler sind sich der Lage bewusst. Eine Niederlage kann sich der TVH nicht leisten, sonst rückt man wieder näher an das Verfolgerfeld heran. Dann droht auch wieder das am Ende der Saison fällige Relegationsspiel um den Klassenerhalt zwischen dem Tabellensechsten und dem -siebten. Das möchte man in Hardheim partout vermeiden. Vielmehr will man schon vorher alle Probleme lösen.
Im Hinspiel gegen Weschnitztal hatte Janis Erbacher vier Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer noch ein 32:32 unentschieden retten können, sonst hätte seine Mannschaft gegen den an diesem Tag stark aufspielenden Aufsteiger eine Niederlage kassiert. So eng soll es dieses Mal nicht werden, denn der TVH möchte möglichst frühzeitig die Zeichen auf Sieg stellen.
Hardheims Trainer Lukas Dyszy stuft die Begegnung gegen Weschnitztal als einen ganz harten Brocken ein. „Die HSG wird meiner Mannschaft trotz ihres Tabellenplatzes alles abverlangen und deswegen müssen wir über die gesamte Spielzeit voll konzentriert zur Sache gehen“, äußert sich Lukas Dyszy vor der Partie. Er ist aber dennoch zuversichtlich, mit einem seinem Kader die Punkte aus Weschnitztal mitnehmen zu können. Verzichten muss er am Samstag erneut auf Thomas Withopf, der aus privaten Gründen nicht mit nach Weschnitztal fahren wird. Sonst sind allerdings alle Spieler fit.