Nach der Hinspielniederlage in Knittlingen gab es in eigener Halle einen deutlichen 29:24-Erfolg.

Einen Start-Ziel-Sieg gab es für den TV Hardheim in der Partie gegen den TSV Knittlngen. Viele hatten eigentlich eine echte Spitzenpartie erwartet, doch für die Gäste entwickelte sich diese Erwartung schon in der ersten Hälfte förmlich zu einem „Rohrkrepierer“, denn sie fanden überhaupt nicht zu ihrem Spiel, während sich der TVH in Wurflaune präsentierte und den TSV überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließ.
Hardheims Abwehr stand sehr sicher
Einmal mehr stand Hardheims Abwehr so, wie es sich der Trainer gewünscht hat. Die Gäste konnten zwar ansehnlich hin und her spielen, doch wenn sich dann einmal eine Lücke fand, war häufig bei Torhüter Mike Siebentritt Endstation. Der schien in der Tat zu erahnen, wo die Bälle hinfliegen werden. Im Angriff zeigten sich Hardheims Spieler wie so oft sehr variabel und fanden häufig den Weg zum Tor.
Bereits nach sechs Minuten sah sich der Gästetrainer gezwungen, seine Spieler zur Auszeit an den Spielfeldrand zu holen, denn seine Mannschaft lag bereits mit 1:5 in Rückstand. Eine spürbare Veränderung brachte seine Ansprache überhaupt nicht, eher war das Gegenteil der Fall. Der TVH schoss weiterhin aus allen „Rohren“ und damit baute er den Vorsprung relativ schnell weiter aus.
Bereits nach 13 Minuten traf Henrik Bischof zum 13:4 - und damit war zu diesem frühen Zeitpunkt fast schon klar, wer diese Partie am Ende gewinnen wird. Die bis dahin lediglich vier Gegentreffer dokumentierten nur allzu gut Hardheims Überlegenheit in dieser Phase. Bis zum Pausenstand von 19:10 änderte sich nicht viel an der Hardheimer Dominanz. Damit waren natürlich auch die Fans sehr zufrieden und sie blickten optimistisch der zweiten Hälfte entgegen.
Auch da machten die Gastgeber zunächst dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Zwar fanden die Gäste jetzt etwas besser in ihr Spiel, doch der Abstand von meist sieben Toren blieb permanent gleich, da Hardheims Angreifer stets wussten, wo das gegnerische Tor steht. Jeder Feldspieler durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Zwei besonders schöne Tore in Folge steuerte Nils Käflein von außen bei. Der Spielstand betrug zwischendurch 23:14.
Am Ende ließ es der TVH etwas gemächlicher angehen
Obwohl immer noch 20 Minuten auf der Uhr waren und der TVH jetzt nicht mehr zu 100 Prozent alles gab, war in der abermals gut besuchten Halle wohl niemand, der sich vorstellen konnte, dass diese Partie sich noch in die andere Richtung drehen könnte. Zehn Minuten vor Spielende betrug der Vorsprung immer noch sieben Tore . Es fiel also nicht mehr ins Gewicht, dass der TVH danach doch noch das eine oder andere Gegentor kassierte. Es war allen klar, dass die Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel mehr als deutlich geglückt ist.
Am Ende einer überlegen geführten Partie besiegte der TVH den TSV Knittlingen mit 29:24 und festigte damit den 5. Tabellenplatz in der Oberliga Baden. Die nächste Partie steht am kommenden Samstag in Weschnitztal an. Auch das sollte eine durchaus lösbare Aufgabe sein.
Text: © Fränkische Nachrichten, Montag, 10.03.2025 Klaus Narloch
Bild: Klaus Narloch