Es geht um den Abstand nach hinten

TV Hardheim empfängt den TV Knittlingen und will den fünften Tabellenplatz absichern.

Nach der kurzen Fastnachtspause streifen sich am Wochenende wieder die Handballer die Trikots über und dann geht es auch schon in das letzte Drittel der Saison. Der TV Hardheim bestreitet als Tabellenfünfter der Oberliga Baden am Samstag um 19.30 Uhr erstmals ein Heimspiel gegen den TSV Knittlingen, der seinerseits als Tabellenneunter anreist.

Dieses Aufeinandertreffen klingt zunächst nicht so spektakulär, doch im Hintergrund hat die Partie doch eine große Bedeutung für beide Teams. Auf Grund der Umstrukturierung in den Handballverbänden sichert man sich als Tabellenfünfter das Verbleiben in der Liga. Die beiden Teams dahinter müssen bereits Relegationsspiele gegeneinander spielen. um den sechsten Teilnehmer in der Oberliga auszumachen.

 

Fünfter Tabellenplatz soll verteidigt werden

Der TVH ist derzeit noch in der Komfortsituation und kann mit einem Sieg seinen fünften Tabellenplatz weiterhin verteidigen. Dahinter lauern allerdings auch schon die Mannschaften aus Wiesloch, Viernheim, Malsch und schließlich auch der TSV Knittlingen, die alle noch auf den fünften Tabellenplatz kommen können.

Schon aus diesem Grund wird die Begegnung alles andere als langweilig werden, da die beiden Punkte für jede Mannschaft von enormer Wichtigkeit sind. Im Hinspiel hatte der TVH gegen den damaligen Tabellenletzten eine ordentliche Schlappe bezogen – und die wird der Mannschaft noch im Hinterkopf sitzen. Dieses Mal möchte sie den Spieß umdrehen und in eigener Halle wiederum eine wie zuletzt überzeugende Leistung abrufen, damit so etwas nicht nochmal passiert.

Hardheims Trainer Lukas Dyszy meldet Vollzähligkeit in seinem Team, das über die freie Zeit etwas regenerieren und auch das ein oder andere Wehwehchen auskurieren konnte. „Für uns ist das ein wichtiges Spiel, um den Abstand nach hinten zu vergrößern“, sagt Lukas Dyszy vor der Partie. „Wir möchten die beiden Punkte bei uns behalten und dafür müssen wir in der Abwehr wieder mehr Stabilität reinbringen, da die 35 Tore im letzten Spiel einfach zu viel waren.


© Fränkische Nachrichten, Freitag, 07.03.2025 k.n.

Bild Klaus Narloch